Einmal Pony schneiden, bitte

Kennt ihr das, vor allem als Pony- UND Brillenträgerin? Der Pony sitzt, bis exakt zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt. Und innerhalb von einer Stunde ist er um ca 1 cm länger geworden, und sticht in die Augen. Für mich ist das nichts, denn dieser Turbo-Pony klemmt sich mal eben zwischen Augenbrauen und Brille. Und stört. Dazu kommt, dass ich leider, wenn mich der Pony nervt, dazu neige, selbst Hand anzulegen. Nicht gut, sowas!

Somit bin ich ganz fix noch am vergangenen Freitag zum Pony-Schneiden zu Natalie Feustel gesaust – das hatte ich jedenfalls vor. Das Wetter war, wie in den ganzen letzten Tagen, einfach nur grauslich. Regen, Regen, Regen. Der Pony war zu lang, und meine Stimmung war auch irgendwie an einem Tiefpunkt.

Ich zeigte nur auf meinen Pony, als ich ins Studio kam, und Elena lachte. Als ich zaghaft fragte, ob sie mir den Pony schneiden könne – es ist nämlich garnicht sooo einfach, terminlich mal eben dazwischen zu rutschen – fragte Elena mich, ob sie mir ein Voll-Programm angedeihen lasse solle? Es hatte nämlich jemand kurzfristig abgesagt.

Ich Glückspilz!

Es gab das ganze Rundum-Wohlfühl-Programm für mich, einschließlich der wundervollen Visarome-Aroma-Therapie. Ich habe mich für Visarome Dynamique B entschieden, mit Rosmarin, Lavendel, Limone und Petersiliensamen, Sandelholz und Geranium. Es ist ja nicht nur der Duft, der den Sinnen guttut, sondern auch die Kopfmassage. Und JA, ihr dürft mich beneiden!

Und weil es so schön war, habe ich mir zur Feier des Tages noch eine Handpflege gegönnt. Viel Spass hatten wir auch noch – und die Haare sehen doch wohl klasse aus, nicht wahr? Danke, liebe Elena. Der Blazer ist übrigens – deutliche Werbung für meinen selbstbezahlten und gut sitzenden Blazer – vom jungen Tweedheart-Team.

Auf dem Weg zum Kassen-Counter kam ich an einer kleinen Tafel mit Haarverlängerungen von Hairtalk-Extensions vorbei. Wir hatten vor kurzem im Taschencafe die Diskussion rund um dieses Thema, denn irgendwie träumen ja viele Frauen von langen Haaren. Besonders Haarverlängerungen bedürfen aber eines ordentlichen Pflegeaufwands, darüber sollte Frau sich klar sein. „Mal eben“ ist da nicht. Hinzu kommt neben der langwierigen Prozedur des Einarbeitens auch das Wissen, welches Haar zu einem passt. Hier ist es wichtig zu wissen, sagt Natalie, dass man darauf achtet, europäisches bzw europäides Haar zu verwenden. Europäisches Haar ist meist glatt bis gewellt, und etwas feiner, und man bekommt es in vielen Naturfarben.

Europäisches Haar und seine Eigenschaften

Aus dem griechischen stammt der Begriff des Europäiden Haars, und meint „einem Europäer ähnlich“. Das Haar kann ggf aus Zentralasien stammen, wenn die Haareigenschaft dem europäischen Haar gleicht, also dessen Eigenschaften hat.

Das asiatische Haar ist überwiegend sog. „Bandhaar“. Diese Haare sind sehr glatt und dick. Hinzu kommt: Asiatisches Haar ist – logischerweise – von Natur aus dunkel, und es stammt überwiegend aus China. Der Nachteil liegt auf der Hand: Es muss stark chemisch behandelt werden, um eine helle Farbe zu erzielen. Und: Diese Haare lassen sich nicht dauer-wellen, eben weil es Bandhaar ist.

Wie so oft, ist die Beratung durch einen Profi, der dann durchaus auch mehr kostet, eben weil es sich um einen Profi handelt, der beste Weg. Haare, gut geschnittene, gefärbte und gepflegte Haare zählen für mich zum Luxus, den ich mir gönne. Man sieht es, wer für sich und seine Haare sorgt – ehrlich!

Und dann bin ich, von Natalie mit deinem kleinen Fläschchen Sekt und dem neuesten LaBiostethique-Magazin, gefüllt mit vielen Tipps und Anregegungen, beglückt, leise von dannen entschwebt.

Alle Fotos: Florentine

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2 Kommentare zu „Einmal Pony schneiden, bitte

  1. Glaube mir auch ohne Brille ist der Pony von einer Sekunde auf die andere zu lang. So ein Pony ist eben aufwendig zu erhalten und pflegen.
    Deine Frisur ist super geworden.
    Liebe Grüße
    Alice

    1. Liebe Alice,
      du hast natürlich völlig Recht: In der einen Sekunde sitzt er noch, der Pony. Und in der nächsten Sekunde nervt er nur noch! *grummel*
      Dankeschön für das Kompliment – da sende ich dir doch um so lieber meineWünsche für einen guten Rutsch in ein (hoffentlich einigermaßen) gutes Jahr 2023, und für Glück und Gesundheit.
      Herzlich, Florentine

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